Neuigkeit vom 22.03.2020

Neuigkeiten im Überblick

Max-Beckmann-Oberschule beliebteste ISS-Schule

In Berlin konnten Eltern ihre Kinder vom 17. bis 26. Februar an den weiterführenden Schulen für die siebten Klassen anmelden. Insgesamt haben sich lt. Senatsschulverwaltung 25.173 Schüler für die öffentlichen Berliner Gymnasien und Integrierten Sekundarschulen (ISS) registriert, 26.282 Plätze gab es – ein Plus von 1109 Plätzen im Vergleich zum Vorjahr. Die in Reinickendorf-West ansässige Max-Beckmann-Schule (MBO) verzeichnete einen neuen Anmelderekord und ist damit die beliebteste Integrierte Sekundarschule in Berlin. Ihr folgen auf Platz 2 die Martin-Buber-Oberschule in Spandau und auf Platz 3 die Carl-Zeiss-Schule in Tempelhof-Schöneberg. Die MBO hat über viele Jahre gezeigt, dass sie den Bildungsauftrag in einem besonderen Maße versteht und ausfüllt. Die Schule ist im Ortsteil in einer beispielhaften Art und Weise integriert. Schulleitung und Kollegium bringen in den Schulalltag immer wieder den Lokalbezug ein. Damit wird eine Verbundenheit mit dem Kiez, dem Ortsteil und dem Bezirk hergestellt, die dauerhaft tiefe Wurzeln schlägt und über viele Schülergenerationen hinaus wirkt. GRATULATION!!!

Kontrollen am Flughafensee zeigen Wirkung

Immer wieder nicht nur im Sommer ein Ärgernis: die unschönen Begleiterscheinungen rund um den Flughafensee. Seit gut zwei Jahren ist der ‚Runde Tisch Flughafensee‘ unter der Leitung von Felix Schönebeck und Ralf Hoyer  mit Bürgerinnen und Bürgern aktiv und weist fortwährend Politik und Verwaltung auf Mißstände und Abhilfemaßnahmen hin. Nun hat das Bezirksamt rückblickend für das Jahr 2019 eine Bilanz gezogen. Auch wenn noch immer nicht ‚alles gut‘ ist, so stellt das Bezirksamt fest (Drucksache 1824/XX-01): „Es ist festzustellen, dass sich die Situation rund um den Flughafensee deutlich entspannt hat. Bei Erforderlichkeit wird entsprechend die Streifentätigkeit wieder erhöht.“

Spielplatzeinweihung in der Waldstraße

Der farbenfrohe Spielplatz in der Waldstraße wurde im März offiziell durch Reinickendorfs Bezirksbürgermeister Frank Balzer und Bezirksstadträtin Katrin Schultze-Berndt in Anwesenheit der Bildungsausschusssvorsitzenden und Wahlkreisabgeordneten Emine Demirbüken-Wegner im Beisein vieler Kinder und Anwohner eröffnet. „Dieser Spielplatz wurde vergrößert und mit Fitnessgeräten und einer Seilbahn ausgestattet und bietet viel Platz zum Spielen. Ein weiteres Schmuckstück in der inzwischen langen Liste der vom Bezirk modernisierten oder neu geschaffenen Spielplätze“, sagte Frank Balzer. „Der Spielplatz erstrahlt in tollen Farben und ist eine echte Bereicherung für die Kinder und Anwohner in der Umgebung“, freut sich Katrin Schultze-Berndt. Die Neugestaltung des Spielplatzes wurde mit einer Summe von 300.000 Euro aus dem Kita- und Spielplatzsanierungsprogramm finanziert. Noch in diesem Jahr werden die Spielplätze Wilkestraße und Eschachstraße in Tegel, Dianaplatz in Waidmannslust, Saalmannsteig und Amendestraße in Reinickendorf neu gestaltet und eröffnet.

Hippotherapie auf KaBoN-Gelände bleibt unangetastet

Bezirksbürgermeister Frank Balzer will den Standort der sogenannten Hippotherapie auf dem Gelände der ehemaligen KaBoN auch weiter unangetastet lassen. Dies geht aus der Antwort zu einer Drucksache der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf hervor. Ungeachtet der eigentlich angedachten Wohnungsbauplanungen bzw. der aktuell durch den Senat initiierten und vom Bezirk kritisierten Bauarbeiten zur Errichtung/Erweiterung des Ankunftszentrums für Flüchtlinge will der Bezirk den Fortbestand dieser in Berlin beispielhaften Therapieeinrichtung sichern: „Das Bezirksamt beabsichtigt keine andere Nutzung des aktuell für die Hippotherapie genutzten Areals. Es ist in die weiteren Schritte zur Entwicklung des Geländes der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik eingebunden und wird sich auch künftig dafür einsetzen, das Hippotherapeutische Zentrum und den Reitplatz mit Wald zu erhalten.

Bereits vor mehr als einem Jahr hatten sich bei einem Besuch vor Ort der stv. CDU-Fraktionschef im Rathaus Reinickendorf Björn Wohlert und die Abgeordneten Emine Demirbüken-Wegner und Burkhard Dregger für diesen Standort stark gemacht! „Ungeachtet der massiven Differenzen zwischen dem rot-rot-grünen Senat einerseits und dem CDU-geführten Rdfer. Bezirksamt anderseits betreffend der weiteren Nutzungen auf dem KaBoNGelände ist diese Nachricht eine gute Botschaft!“.

Ein Schandfleck weniger!

Seit geraumer Zeit beschwerten sich Bürgerinnen und Bürger, zuletzt ein engagierter Nachbar, über die Zustände am und auf dem Grundstück Hechelstrasse 10-12. Stetig überfüllte Müllcontainer, wiederkehrende wilde Abladungen von Sperrmüll und ‚blauen Tüten‘ auf dem Gehweg sind ein Teil des Problems. Ablagerungen von Haus- und Küchenabfällen auf dem Hof des Grundstückes stellen eine weitere Belastung nicht nur optischer Natur dar. Zwar kommt die BSR bzw. bei Einschaltung des Ordnungsamtes auch dieses manchmal der Bitte um zusätzliche Abfuhr nach, aber es bleibt ein erhebliches Potential an Gefährdung durch Ungeziefer- und Schädlingsbefall bestehen. Demirbüken-Wegner wandte sich an den zuständigen Gesundheitsstadtrat Uwe Brockhausen und bat um Kontrolle seitens des bezirklichen Gesundheitsamtes. Brockhausen reagierte wie gewohnt umgehend. Er konnte ‚Entwarnung‘ betreffend irgendeinen Schädlingsbefall geben. Demirbüken-Wegner sprach den Eigentümer Gewobag an. Nach einigen kurzen ‚Kommunikationsschwierigkeiten‘ reagierte auch die Gesellschaft und veranlaßte die Beräumung. „Ich will nun hoffen, dass das Kümmern der Gewobag keine Eintagsfliege bleibt. Momentan ist alles sauber. Wir werden weiter ein Auge drauf haben.“, so Demirbüken-Wegner.

Nun klare Verhältnisse vor Edeka-Markt Bernauer Strasse

Es war ein ständiges Ärgernis: vor dem Edeka-Markt in der Bernauer Strasse gab es ein großes Durcheinander von Lieferverkehr und „Kurzzeitparken“. In erheblichen Maße wurde zudem der Fahrradverkehr behindert. Dieser wich auf den Gehweg aus und manche Fußgänger bekamen es mit der Angst zu tun. Es kam häufiger zu gefährlichen Situationen. „Gerade in diesem Bereich meines Wahlkreises wohnen sehr viel ältere Menschen. Diese fühlten sich nicht sicher und zwischen Fahrrad-, PKW- und LKW-Verkehr.“ erklärt Emine Demirbüken-Wegner die Sitaution vor Ort. Dies ist nun endgültig vorbei. Wörtlich heißt es dazu im Bericht des Bezirksamtes Reinickendorf an die Bezirksverordnetenversammlung: „Das Bezirksamt hat auf der Grundlage des Pilotprojekts „protected Bike Lane“ der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz die verkehrsrechtliche Anordnung für die Anlegung eines geschützten Radfahrstreifens in der Bernauer Straße – vor dem Edeka-Markt – erhalten und ausgeführt. Damit erhalten Radfahrende einen deutlich höheren Schutz in diesem kritischen Bereich. Damit auch das unerlaubte Parken auf dem Gehweg unterbunden wird, wurden Fahrradabstellanlagen eingebaut. Das Be- und Entladen von Waren und Postlieferungen ist auf dem Ladehof des Edeka-Marktes möglich, so dass keine Einrichtung einer  Ladezone zu Lasten von Parkplätzen erforderlich ist.“

Stadtplanung ohne Flughafen – Bezirksamt „räumt auf“!

2020 – im November diesen Jahres wird der Flughafen Tegel TXL endgültig geschlossen werden. Rund zwölf Monate wird es dauern, bis die Flughafen-typischen Einrichtungen und Aufbauten auf dem Gelände im wesentlichen beseitigt sein werden. Dann beginnt die Phase der konkreten Beplanung für die Entwicklung des Geländes hin zum Hochschul- und Gewerbestandort, der sogenannten „Urban Tech Republic“ und zur Schaffung des „Kurt-Schumacher-Quartiers“, einer künftigen Wohnsiedlung mit ca. 5.000 Wohnungen, zwei Kindertagestagestätten, zwei Schulen sowie diverser Freizeitflächen. Der Umbau der Strassenachsen wird nochmals eine besondere Herausforderung, da die Entwidmung der „Stummelautobahn“ durchaus umstritten ist. Bereits in der 1980erJahren hatte das Bezirksamt Reinickendorf vor dem Hintergrund des 1974/75 in Betrieb gegangenen TXL verschiedene Bauleitplanungen aufgelegt, die die Neuordnung der Flächen sowie deren Nutzung unter besonderer Berücksichtigung des Flugbetriebes vorsahen. Bspw. wurde aus einem kleinen Wohngebiet direkt an der U-Bahn-Trasse, der „Sternstrassensiedlung“, ein Gewerbegebiet. Ein bunter und nicht immer ansehnlicher Mix aus Hallen, Werkstattgebäuden und Einfamilienhäusern zeugt heute von dieser Konversion der Nutzung. Auch die als Flughafenparkplatz genutzte Freifläche am Kurt-Schumacher-Platz ist Beweis für eine steckengebliebene Stadtentwicklung. Das ehemalige „Foyer Berthézene“, ein Offiziersklub der französischen Streitkräfte, verschwand ersatzlos. Das geplante Möbelcenter entstand nicht. Auch andere Planungen wurden nicht umgesetzt, nachdem klar war, dass mit der Eröffnung des neuen Großflughafens BER der TXL (damals noch wahrscheinlich, nun aber sicher…) geschlossen werden wird und damit die Rahmenbedingungen für Neubebauungen sich nachhaltig verändern werden.

Bezirksbürgermeister Frank Balzer hat nun mit dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seines Stadtplanungsamtes ‚aufgeräumt‘: Mehrere seit den 1980er und 1990er Jahren im Verfahren befindliche Bebauungspläne wurden eingestellt, sprich als erledigt erklärt. So sind die alten Planungen zur „Neugestaltung des Kurt-Schumacher-Platzes“, die Entwicklung gewerblicher Flächen am Kurt-Schumacher-Damm und in Bereichen der Meteor- wie Nordlichtstrasse sowie kleinteilige Strassenplanungen nunmehr Geschichte. Die Wahlkreisabgeordnete von Reinickendorf-West, Emine Demirbüken-Wegner, begrüßt diesen weiteren Schritt: „Das Bezirksamt hat damit klar und unmißverständlich signalisiert, dass es bereit zum Aufbruch in die neue Zeit nach TXL ist. Auch wenn insbesondere die Planungen zum Kurt-Schumacher-Quartier in der Hand des Senats sind und bleiben werden, zeigt Reinickendorf den Weg für eine neue Stadtentwicklung im gesamten Ortsteil auf.

Personen im Zusammenhang

Emine Demirbüken-Wegner
Emine Demirbüken-Wegner, 58