Pressemitteilung vom 04.10.2018

Den Problemen im Ortsteil begegnen - TEAM EMINE unterwegs


"Den Menschen auf der Strasse begegnen, einfach zuhören, ihre Probleme erfahren, Lehren ziehen! Das ist Sinn und Zweck meiner regelmäßigen Touren durch meinen Wahlkreis.", so fasst die Reinickendorfer Abgeordnete Emine Demirbüken-Wegner die Erfahrungen ihrer nahezu monatlich stattfindenden Besuche in Einrichtungen, Schulen, Kitas und Geschäften wie ihrer Begegnungen auf der Strasse mit Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Zusammen mit ihren Begleitern aus dem TEAM EMINE kommen an einem solchen Tag zu Fuß rund 8-9 km Strecke zusammen. "Natürlich gibt es bestimmte Grundthemen, die immer wieder in den Gesprächen hochkommen. Die soziale Lage der Menschen hier, die Wohnungssituation, der Fluglärm - all das gehört zu Reinickendorf-West. Die neue Herbst-Ausgabe unserer Ortsteilzeitschrift 'Der Fuchs' nimmt aktuell gerade das Thema Nachnutzung des Flughafengeländes auf." Demirbüken-Wegner und ihre ehrenamtlich tätigen Redaktionskollegen haben die Planungen zum sogenannten 'Kurt-Schumacher-Quartier' im 'Fuchs' zusammengestellt und wollen damit der Leserschafteinen ungefilterten Überblick über die künftig größte stadtentwicklungspolitische Fläche Berlins geben. "Wir hatten ursprünglich eine Auflage von 16.500 Exemplaren geplant. Die Nachfrage zur aktuellen Ausgabe war dann so groß, dass wir noch 5.000 Exemplare haben nachdrucken lassen! Mit nun 21.500 Exemplaren sind wir absoluter Rekordhalter vergleichbarer Ortsteilzeitschriften."

 

Heftig diskutiert werden in der Anwohnerschaft die Planungen zum sogenannten 'MUF' am Paracelsusbad, einem zunächst für die Unterbringung von Flüchtlingen gedachten Schnellbau. Demirbüken-Wegner hat hierzu eine klare Meinung: "Die Menschen hier im Kiez sind zurecht beunruhigt. Die Errichtung eines sog. 'MUF' im Bereich des Paracelsusbad lehne ich persönlich ab. Ich bin sowohl über den 'Werdegang' der dazu erfolgten Entscheidung informiert als auch über die nun stattfindenden Diskussionen. Nicht nur 'mein' Wahlkreis Reinickendorf 2 ist davon betroffen. Der geplante Standort liegt an der Schnittstelle dreier Wahlkreise: dem des Kollegen Dregger (WK 1) und dem des Kollegen Zeelen (WK 4). Neben dem von Herrn Dregger geleiteten CDU-Ortsverband R'Ost und meinem CDU-Ortsverband R'West sind auch meine Wittenauer Parteifreunde mit ihrem Vorsitzenden Björn Wohlert, der stv. CDU-Fraktionschef im Rathaus Reinickndorf ist, in die Diskussion involviert. Auch weiß ich, dass unser Bezirksbürgermeister Frank Balzer mit den Standortentscheidungen der zuständigen Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales nicht meinungskonform ist. Die Umstände, denen letztlich jede Berliner Bezirkverwaltung im Rahmen der Standortsuchen ausgesetzt waren und sind, sind den meisten Bürgerinnen und Bürgern bekannt. Aber insbesondere die ohnehin schon erhebliche soziale Belastung der beiden 'alten' Ortsteile von Reinickendorf verbietet m.E. weitere Entscheidungen, die zu noch mehr 'Stadt-Reparaturbedarf' führen werden. Ich vermag nicht einzusehen, warum einerseits mit den Instrumenten bspw. des Quartiersmanagements versucht wird, bestimmte Entwicklungen zu stoppen oder gar zu 'drehen', und andererseits weitere Belastungen seitens des amtierenden Senats in die Ortsteile hineingedrückt werden." 

 

Personen im Zusammenhang

Emine Demirbüken-Wegner
Emine Demirbüken-Wegner, 57